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Pressemitteilung                                                                           7.8.2015

Geführte Radtouren: Neues aus dem Ministerium

Kiel. Erfreuliche Nachrichten aus dem Verkehrsministerium erhielt der Vorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs in Schleswig-Holstein, Heinz-Jürgen Heidemann, bezüglich der Erlaubnispflicht geführter Radtouren. Nachdem der vom Ministerium im März 2015 herausgegebene 10-seitige „Leitfaden zur Planung, Organisation und Durchführung geführter Radtouren im öffentlichen Verkehrsraum“ für Irritationen bei einzelnen Veranstaltern geführter Radtouren und

ADFC-Fahrradklima-Test 2014 

Die Ergebnisse zeigen, das Stormarn weit weg ist von einem fahrradfreundlichen Landkreis.

Ahrensburg:   Note 4,2  (2012 4,0)

Ammersbek:   Note 3,6

Bad Oldesloe  Note 3,9  (2012 3,7)

Bargteheide:  Note 4,0

Reinbek:        Note 4,0

Die Ergebnisse zeigen, das Stormarn weit weg ist, von einerm fahrradfreundlichen Landkreis.

 

Dier gebnisse im Einzelnen:

 

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (Ahrensburg.pdf)Ahrensburg 2015[Klimatest Ahrensburg 2015]297 KB
Diese Datei herunterladen (Ammersbek.pdf)Ammersbek 2015[Klimatest Ammersbek 2015]297 KB
Diese Datei herunterladen (Bad Oldesloe.pdf)Bad Oldesloe 2015[Klimatest Bad Oldesloe 2015]297 KB
Diese Datei herunterladen (Bargteheide.pdf)Bargteheid 2015[Klimatest Bargteheide 2015]297 KB
Diese Datei herunterladen (Reinbek.pdf)Reinbek 2015[Klimatest Reinbek 2015]296 KB

10 Jahre als Rad-Nomaden um die Welt
160 000 km mit dem Fahrrad durch 5 Kontinente



10 Jahre lang radelten Dorothee Krezmar und Kurt Beutler kreuz und quer um den Globus
und legten dabei160.000 km zurück.
Für sie ist das Fahrrad das ideale Reisemittel, um sich fremden Kulturen und Menschen zu
nähern. 5 Kontinente, 58 Länder, 330 Platten, 70 Reifen, 17 Felgen, 20 Paar Bremsklötze, 50
Ketten, 33 Radlerhosen und unzählige Abenteuer ist ihre erstaunliche Bilanz......

Als Soloradler lernten sich die beiden 1994 in der patagonischen Pampa kennen. Der “Zufall”
wollte es, dass beide ihren Transfer bei derselben Fluggesellschaft gebucht hatten, so trennten
sich ihre Wege erst in Rom. Hoch über dem Atlantik träumten sie von der gemeinsamen
großen Radtour. “Open-end” war ihre Devise, also ohne lästiges Rückflugticket, welches das
Ende der Reise schon im Voraus bestimmen würde. Doch so richtig daran zu glauben fiel den
beiden damals schwer.

Aus der Träumerei wurde schließlich diese Mammut-Reise. Natürlich gab es auch
Tiefschläge, doch ihre Radreise stand vom Anfang bis zum Ende unter einem Glücksstern.
Auf ihrer Odyssee lernten die Radnomaden eine viel bessere Welt kennen als die von den
Medien gezeichnete.

Was die beiden vorantrieb waren die Natur, die verschiedenen Landschaften und die
überwältigende Gastfreundschaft die sie weltweit erleben durften. Sie waren Gäste in
einfachsten Hütten und riesigen Luxusvillen. Neben den Begegnungen mit den verschiedenen
Menschen, genossen sie das einfache Nomadenleben.

Sie überquerten 45 Pässe über 4000 Meter, dabei stießen sie sogar fünf mal in Höhen über
5000 Meter vor. Die Wüsten Australiens und Afrikas durchquerten sie bei 50 Grad Celsius.
Dagegen sank das Thermometer im Himalaya und den Anden bis auf minus 15 Grad.
Die gemeinsamen Erlebnisse brachten Dorothee und Kurt immer näher zusammen und sie
entdeckten für sich die Langsamkeit, schließlich stand ihre Reise unter dem Motto „Reduce
Speed“.

Erleben Sie mit den beiden Rad-Nomaden die Höhen und Tiefen dieser Weltreise. Sie
versuchen nicht die Welt zu erklären, es ist vielmehr ihr Lebensstil, den sie mit
beeindruckenden Bildern im Vortrag beschreiben.

Mehr Informationen finden Sie im Internet unter www.reducespeed.de
und in ihrem Buch „Odyssee ins Glück“ erschienen im REISE KNOW-HOW Verlag.

E-Mail

Wie fahrradfreundlich ist ihre Stadt? Diese Frage stellt der ADFC jetzt wieder Radfahrern in ganz Deutschland. Am Dienstag, dem 24. September wurde die große Umfrage in Berlin im Rahmen einer Auftaktveranstaltung gestartet. Mithilfe von 27 Fragen in fünf Kategorien auf Fragebögen oder im Internet unter www.fahrradklima-test.de können Radfahrer ihre Heimatstädte bewerten. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, einen zusätzlichen Kommentar zur Situation des Radverkehrs vor Ort abzugeben. Die Umfrage wird gefördert vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) im Rahmen der Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) und unterstützt von der Fahrrad-Fachhandelsgruppe ZEG.

Hier ist der ganze Artikel: Fahrradklimatest    

 

Gute Nachricht für Stormarn. Nach dem durch die Pressemitteilung vom Landesverband alle Fahrradtouren abgesagt wurden, kann jetzt für den Kreis Stormarn Entwarnung gegeben werden. Der ADFC Stormarn wird seine etablierten Touren ab sofort wieder durchführen können.

Die Verkehrsaufsicht Stormarn hat sich nach Absprache entschieden, die VwV-StVO §29 / 2 so anzuwenden, dass bis 100 Radfahrende nicht gesondert angemeldet werden müssen. Es obliegt aber jedem TourenleiterIn selbst, die Touren unter 100 Fahrende anzumelden. Diese sollte dann auch den Grund der erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen (i. d. R. erst ab Landesstraße) beinhalten. Eine Gebühr wird nicht erhoben.

Die Fragen rund um die Veranstalterversicherung haben Roland Huhn und Burghard Stock in den untenstehenden Zitaten erläutert.

Zitat Roland Huhn, ADFC Referent Recht....

Die Befürchtung, die Versicherung werde bei einer rechtswidrigen Veranstaltung nicht zahlen, ist unbegründet. Zwar schließt das Versicherungsvertragsgesetz bei vorsätzlichem und widerrechtlichem Handeln den Schutz der Haftpflichtversicherung aus (§ 103 VVG). Der Vorsatz muss sich aber nicht nur das Wissen und Wollen des widerrechtlichen Tuns umfassen (ich weiß, dass ich unerlaubt eine genehmigungspflichtige Veranstaltung organisiere oder leite), sondern auch auf den „Erfolg“ (den Unfall). Das heißt konkret: Wenn der Handelnde sich sagt „es wird schon nichts passieren“, dann ist das fahrlässig. Dafür besteht Versicherungsschutz. Wenn er sich sagt „wenn etwas passiert, ist mir das auch egal“, dann ist das bedingter Vorsatz. Nur dann entfällt der Schutz der Haftpflichtversicherung. So wird aber kein ADFC-Aktiver denken, sondern alles tun, um Unfälle zu verhindern. Fehlender Versicherungsschutz kann deshalb kein Grund für eine Absage der ADFC-Touren sein……..

Zitat Burkhard Stork ,ADFC Bundesgeschäftsführer ….

Der ADFC Bundesverband sieht den Schutz durch die Vereinshaftpflichtversicherung nicht gefährdet. Der Versicherungsschutz ist zwar bei vorsätzlichem und widerrechtlichen Handeln ausgeschlossen. Dieser Vorsatz muss sich aber nicht nur auf die Veranstaltung selbst, sondern auch auf ein denkbares Unglück beziehen, etwa so: „Wenn auf der nicht genehmigten Veranstaltung ein Unfall geschieht, ist mir das auch egal.“ So wird aber kein ADFC-Tourenleiter denken, sondern mit oder ohne Genehmigung so handeln, dass Unfälle vermieden werden……..

Wie die VwV-StVO in anderen Kreisen in Schleswig-Holstein ausgelegt wird, muss vom Landesverband gesammelt und veröffentlicht werden. Für ergänzende Fragen stehen wir jederzeit zur Verfügung.

 

Jürgen Hentschke

 

Fahrradcodierungen