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rad im winterErst mal sehen, ob es hier im Hamburger Raum überhaupt noch einmal schneit in der nächsten Zeit. Das veränderte Klima lässt ja befürchten, dass wir gar keine Winter mehr bekommen. Das ist zumindest gut für die Radfahrer, denn Tatsache ist, dass Schnee und Eis das Radfahren stark beeinträchtigen. Die meisten lassen dann das Fahrrad stehen, gehen zu Fuß und benutzen das Auto. Bei zunehmender Nutzung des Zweirads muss jedoch über Streumittel für Radwege und Fahrbahnen nachgedacht werden.


Spiegel Online berichtet nun, dass die Universität Dresden zusammen mit der Stadt Hamburg verschiedene Mittel untersucht. Häufig wird ja mit Salz gestreut. Das hat jedoch negative Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt, denn von Radwegen kann es schlecht ablaufen. Sand, Kies und Split schaden mehr als das sie helfen. Wenn es taut und wieder friert, dann ist es trotzdem wieder glatt. Außerdem schädigen diese Mittel die Reifen, der Verschleiß ist deutlich höher.
Die Stadt Hamburg hatte in der Vergangenheit schon Versuche mit Blähton als Streugut. Dieses Material ist leicht und schwimmt bei Tauwetter oben. Es wird beim Fahren fein zermahlen und muss nicht extra wieder aufgekehrt werden. Übrig bleibt aber bei Nässe ein roter Schlamm, der überall hineingetragen wird. Einige Geschäftsleute hatten sich danach beschwert.
Weitere Versuche mit Traubenkernen und Salzen der Ameisensäure ergaben noch nicht die ideale Lösung. Es wird also weiter experimentiert. Die Hamburger Stadtreinigung führt die Versuche durch und wird von der TU Dresden wissenschaftlich begleitet. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur finanziert das Projekt.
Vorerst bleibt dem winterharten Radler nur die Selbsthilfe:
Eine Lösung sind Ersatzreifen mit Spikes oder Winterspezialbereifung.
Mit Schnellspannern ist ein unkomplizierter Radwechsel möglich.
Damit lässt sich auf Schnee und sogar auf Eis prima fahren, so die Meinung einiger Kommentatoren.

(Quelle: Spiegel Online)


 

 

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