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Der ADFC Ahrensburg setzt sich für ein friedliches Miteinander aller Teilnehmer im Straßenverkehr ein. Unser Ziel ist es aber auch, den Platz, den sich der Autoverkehr im öffentlichen Raum seit seiner Verbreitung genommen hat, wieder zurückzuholen. Das immer mehr Fahrzeuge in einer Innenstadt nicht zur Verbesserung der Lebensqualität führt, sieht wohl mittlerweile jeder ein. Angesichts jährlich neuer Höchststände zugelassener Kraftfahrzeuge wird der Verteilungskampf um den fließenden und ruhenden Verkehr härter. Es wird also höchste Zeit, neue Konzepte für die Innenstädte zu entwickeln.

Die Sanierung der Hamburger Straße und die Umgestaltung

der Ahrensburg Innenstadt bieten jetzt die große Chance, dies umzusetzen. Zukünftig sollen die Fußgänger und Radfahrer mehr Platz bekommen. Letztlich muss die Innenstadt rund um den Rondeel frei von Kraftahrzeug aller Art werden. Andere Städte machen es längst vor und sind damit erfolgreich.

Es gibt jedoch Widerstände, besonders beim Einzelhandel. Hier wird der Kampf um die PKW-Parkplätze in Stadtkern unserer Meinung ideologisch geführt:

  1. Die Hamburger Straße wird durch den zwingend notwendigen Umbau für den Straßenverkehr mindestens 2 Jahre gesperrt sein. Ein Parken vor der Ladentür damit erst einmal nicht mehr möglich. Das jetzt schon kaum, da tagsüber alle Plätze belegt sind.
  2. Für die auswärtigen Besuchern gibt es mehrere Möglichkeiten, in den Parkhäusern ihre Fahrzeuge abzustellen. Für den Wegfall der Parkplätze in der Innenstadt hat die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, als Ersatz für den wegfallenden Parkplätze eine Tiefgarage unter dem Stormarnplatz zu errichten.

Während zum Beispiel in Hamburg Parkhäuser zu Wohnraum umgebaut werden, (die ja architektonisch als eher hässlich zu bezeichnen sind), fordern einige Ahrensburger an Stelle der Tiefgarage ein solches Parkhaus am Rande des Stormarnplatzes zur errichten. Dies wäre unserer Meinung nach ein letztes Signal, dem Autoverkehr noch ein Denkmal zu setzen. Sicher lebt die Stadt Ahrensburg von den Besuchern aus dem Umland, die nun mal meist mit dem PKW anreisen. Auch die zunehmend älter werdende Bevölkerung möchte es gerne bequem und wünscht möglichst kurze Wege zum Kaufhaus oder in das Geschäft. Dieser Wunsch wird jedoch zukünftig kaum noch zu erfüllen sein und wir alle werden uns daran gewöhnen müssen, dass eine uneingeschränkte Mobilität nicht mehr zu Lasten verstopfter Innenstädte und zunehmender Umweltbelastung gehen kann.

Daher begrüßt der Ahrensburger ADFC die Bemühungen der Politiker und der Verwaltung, mittel- und langfristig den motorisierten Verkehr aus der Ahrensburger Innenstadt heraus zu drängen.

Wir werden uns auch zukünftig – nicht nur in der Innenstadt – für eine gerechtete Aufteilung des öffentlichen Lebensraums einsetzen, mehr Sicherheit für Fußgänger und für uns Radfahrer und eine bessere Infrastruktur, letztlich #MehrPlatzfürsRad!

 

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