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ADFC und BUND unterstützen Aufwertung des Starweges zur Fahrradstraße

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Dr. Claus Urban vom BUND und Jürgen Griebel vom ADFC vor den tiefen Schlaglöchern im Starweg. (v.l.n.r., Foto: Malte Matzen, BUND Ahrensburg).

 

Ahrensburg. In jüngster Zeit sind Stimmen laut geworden, den von der Stadt bereits beschlossenen Ausbau des Starweges in Ahrensfelde im Rahmen der Veloroute 4 zu unterlassen. ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) und BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland) Ahrensburg sprechen sich daher nun deutlich für den Bau der Fahrradstraße aus. Die kritisierte Flächenversiegelung des Sandweges sei relativ klein und der Niederschlag könne in die vorhandenen Gräben ablaufen und damit versickern. Natürlich solle unnötige Flächenversiegelungen vermieden werden, aber in der Abwägung mit einer möglichen Verlagerung vom bisherigen Autoverkehr auf das Fahrrad spräche alles für den weiteren Ausbau der Veloroute, so die beiden Umweltverbände. „Bisher ist die Strecke für Radfahrer:innen zwar die kürzeste Verbindung nach Ahrensburg, aber durch die Oberfläche und häufigen Schlaglöcher besonders bei schlechtem Wetter oder Dunkelheit kaum zu befahren“, sagt Jürgen Griebel vom ADFC Ahrensburg. „Angesichts der Klimakrise und der Notwendigkeit CO2 auch in Ahrensburg einzusparen, sollte Ahrensburg alle Möglichkeiten nutzen, um das Fahrrad attraktiver gegenüber dem Auto zu machen“, ergänzt Dr. Claus Urbach vom BUND Ahrensburg.
Der Bauausschuss hatte in seiner Sitzung am 19.05.2021 beschlossen, zur Förderung des Radverkehrs das bisher unbefestigte Reststück des Starweges zwischen Ahrensfelde und Ahrensburg in einer Breite von 3,50 Metern mit einer Asphaltdecke und Bewegungsmelder gesteuerten LED-Lampen zu versehen. Außerdem soll die Durchfahrt für Kraftfahrzeuge mit umklappbaren Pollern gesperrt werden, da es bislang auf dem Schleichweg immer wieder zu Verkehrsproblemen kommt. Die Strecke ist Teil der Veloroute 4 und stellt eine wichtige Verbindung zwischen Ahrensfelde, dem U-Bahnhof Ahrensburg-Ost und der Innenstadt dar.

Pressekontakt:
Jürgen Griebel, Pressesprecher des ADFC Ahrensburg, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Internet: www.adfc-stormarn.de
Malte Matzen, BUND-Sprecher Ahrensburg, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Internet: www.bund-stormarn.de/ueber-uns/bund-ahrensburg

 

3582E044 548A 4ECF 9F19 B42E145A2E0EMit der Fertigstellung des Teilabschnitts der Veloroute A2 am Wanderweg Katzenbuckel wurde bekanntlich auch die Querung des Wulfsdorfer Wegs an der Selma-Lagerlöf-Schule umgestaltet (die A2 beginnt am U-Bahnhof Ahrensburg West und führt bis in den Gartenholz). Hier wurde ein Kreisverkehr eingerichtet In diesem Bereich kann man als Radfahrer auf guten Wegen sicher Fahren.

In diesem Zusammenhang wurde die Benutzungspflicht des Radwegs der Fritz-Reuter-Straße (ab dem Kreisel Stormarnstraße) bis hinein in den Wulfsdorfer Weg aufgehoben. 

Die meisten Radfahrer benutzen jedoch immer noch den schlechten und zu engen Radweg auf beiden Seiten. Ist es die Macht der Gewohnheit? Angst vor dem Straßenverkehr, der dadurch „freie Fahrt“ hat, da kein Radfahrer vor ihm ist?

Mittlerweile wurde das Radsymbol hinter jeder Kreuzung in diesem Bereich auf die Straße aufgetragen (siehe Foto).

Wer jedoch immer noch auf den alten Radwegen fährt, hat spätestens am neuen Kreisel Katzenbuckel ein Problem: Der Fußgängerweg führt seitlich weg und der Radfahrer fährt über den Kantstein. Dabei ist die Benutzung des Kreisels für den Radverkehr sicher und komfortabel, da man ihn übersichtlich nutzen kann.

Es wird noch einige Zeit dauern, bis in der Innenstadt und in den Wohnbereichen der nichtmotorisierte Verkehr das Selbstvertrauen hat, sich die Straße als Lebensraum wieder zurück zu erobern. Der motorisierte Verkehr wird sich daran gewöhnen müssen, dass er nicht mehr automatisch vorfahrtsberechtigt ist. Daher sollten die Straßen in Ahrensburg, wo die Benutzungspflicht aufgehoben wurde, auch von den Radlern genutzt werden.

Jürgen Griebel, den 10.11.2021

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