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Die Ortsgruppe Ahrensburg des ADFC besteht seit September 2008, als Teil des Kreisverbandes Stormarn. Wir veranstalten einmal im Monat, jeweils am 2. Donnerstag, ein Treffen für alle Radinteressierten in Ahrensburg.

Unser Ziel ist es, als Lobby der Radfahrer/innen in Ahrensburg und Umgebung, in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und den örtlichen politischen Parteien, die Situation des Radverkehrs zu verbessern.

Darüberhinaus versuchen wir mit Infotagen und Radtouren allgemein die Freude am Radfahren zu fördern und erlebbar zu machen.


 

2209HagenerAllee

21.09.2022 von Jürgen Griebel

Mehrere Ahrensburger Kaufleute haben sich im Streit über abgebaute Parkplätze in der Innenstadt einen Bürgerentscheid auf den Weg gebracht. Die Abstimmung darüber fand am 18. November 2022 statt.

Eine knappe Mehrheit der Ahrensburger hat dies befürwortet. Das Quorum wurde erreicht und damit ist der Bürgerentscheid rechtlich bindend: In den nächsten 2 Jahren dürfen Parkplätz nur dann entfallen, wenn im Innenstadtbereich an anderer Stelle Ersatz geschaffen wird.

Dies ist praktisch nicht möglich, da kein Platz mehr vorhanden ist. Die alten Parkplätze entfielen durch Bauvorhaben. Die gutachterliche Feststellung, dass durch die vorhandenen Parkhäuser genug Parkraum zur Verfügung steht, konnte den Ärger über den Abbau nicht mindern.

Der ADFC hat zusammen mit mehreren Initiativen und Parteien ganz klar für ein „Nein“ geworben. Mit Infoständen und Flyern haben wir auf unsere Argumente aufmerksam gemacht und viel Zustimmung erhalten. Selten gab es Kritik uns gegenüber. Umso erstaunlicher das Votum: hat die schweigende Mehrheit entschieden? Sie hat, und damit ist die Umgestaltung der Innenstadt erst einmal blockiert.

Ein Spötter meinte, Ahrensburg sei „wohlstandverwahrlost“. Das zeigt sich durch die Bebauung aus den 70er und 80er Jahren, wo viel vom Charme der Stadt verloren ging. Die Umgestaltung der Großen Straße später sollte wieder an die alte Gestaltungsform der Stadt mit Ihrem „Dreizack“ und der barocken Zuwegung zum alten Markt und weiter zum Schloss anknüpfen. Auch hier hat ein Bürgerbegehren dies verhindert: die neu gepflanzten Linden durften nicht zu Kastenlinden umgestaltet werden. Die Große Straße ist auch nach dem Umbau wieder zugeparkt und hat ihren geschichtlichen Charakter verloren. Für die Bürger ist dieser Platz vielleicht noch an Sonntagen zu nutzen, wenn die Geschäfte zu haben und der Parkplatzsuchverkehr weg ist.

Unverändert bewegt sich der Radfahrer im Zentrum auf den Fußgängerwegen, was meistens sogar erlaubt ist, anstatt die Straße zu nutzen, wäre sie doch ausschließlich für den nichtmotorisierten Verkehr freigegeben.

Fazit: schön ist Ahrensburgs Ortskern nicht. Viele Fahrradfahrer beschweren sich über die schlechte Infrastruktur, und es grenzt schon an Beleidung, wenn man die Autofahrer darauf hinweist, dass es leerstehende Parkhäuser in unmittelbarer Nähe gibt; sauber, beleuchtet und mit € 1 die Stunde nicht gerade teuer. Kaum einer nutzt sie.

Wenn in Ahrensburg Stadt-, Wein- oder Oktoberfeste die Innenstadt belegen, beschwert sich keiner über die fehlenden Parkplätze und alle sind auf den Straßen unterwegs. Aber das Gewohnheitstier Autofahrer will immer noch gleicher Stelle parken. Eine Verkehrswende sieht anders aus. Mit dem Bürgerentscheid wurde es versäumt, ein Zeichen zu setzten: weg vom Auto, hin zu einer lebenswerten Stadt. Wir vom ADFC werden zusammen mit unseren Mitstreitern wohl noch eine Schippe drauflegen müssen, um dieses Ziel zu erreichen. Das wird sicher nicht ohne Konflikte gehen. Es bleibt die Hoffnung, dass sich die Geschäftswelt, Verwaltung und Politik auf eine autofreie Innenstadt einigt und die auswärtigen Besucher auf die vorhandenen Parkmöglichkeiten hinweist, zum Beispiel mit einem Parkleitsystem und strikten Durchfahrverboten. 

ADFC und BUND unterstützen Aufwertung des Starweges zur Fahrradstraße

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Dr. Claus Urban vom BUND und Jürgen Griebel vom ADFC vor den tiefen Schlaglöchern im Starweg. (v.l.n.r., Foto: Malte Matzen, BUND Ahrensburg).

 

Ahrensburg. In jüngster Zeit sind Stimmen laut geworden, den von der Stadt bereits beschlossenen Ausbau des Starweges in Ahrensfelde im Rahmen der Veloroute 4 zu unterlassen. ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) und BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland) Ahrensburg sprechen sich daher nun deutlich für den Bau der Fahrradstraße aus. Die kritisierte Flächenversiegelung des Sandweges sei relativ klein und der Niederschlag könne in die vorhandenen Gräben ablaufen und damit versickern. Natürlich solle unnötige Flächenversiegelungen vermieden werden, aber in der Abwägung mit einer möglichen Verlagerung vom bisherigen Autoverkehr auf das Fahrrad spräche alles für den weiteren Ausbau der Veloroute, so die beiden Umweltverbände. „Bisher ist die Strecke für Radfahrer:innen zwar die kürzeste Verbindung nach Ahrensburg, aber durch die Oberfläche und häufigen Schlaglöcher besonders bei schlechtem Wetter oder Dunkelheit kaum zu befahren“, sagt Jürgen Griebel vom ADFC Ahrensburg. „Angesichts der Klimakrise und der Notwendigkeit CO2 auch in Ahrensburg einzusparen, sollte Ahrensburg alle Möglichkeiten nutzen, um das Fahrrad attraktiver gegenüber dem Auto zu machen“, ergänzt Dr. Claus Urbach vom BUND Ahrensburg.
Der Bauausschuss hatte in seiner Sitzung am 19.05.2021 beschlossen, zur Förderung des Radverkehrs das bisher unbefestigte Reststück des Starweges zwischen Ahrensfelde und Ahrensburg in einer Breite von 3,50 Metern mit einer Asphaltdecke und Bewegungsmelder gesteuerten LED-Lampen zu versehen. Außerdem soll die Durchfahrt für Kraftfahrzeuge mit umklappbaren Pollern gesperrt werden, da es bislang auf dem Schleichweg immer wieder zu Verkehrsproblemen kommt. Die Strecke ist Teil der Veloroute 4 und stellt eine wichtige Verbindung zwischen Ahrensfelde, dem U-Bahnhof Ahrensburg-Ost und der Innenstadt dar.

Pressekontakt:
Jürgen Griebel, Pressesprecher des ADFC Ahrensburg, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Internet: www.adfc-stormarn.de
Malte Matzen, BUND-Sprecher Ahrensburg, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Internet: www.bund-stormarn.de/ueber-uns/bund-ahrensburg

 

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In Ahrensburg wurde die Manhagener Allee mit einem neuen Radweg aufgewertet. Im Großen und Ganzen ist das auch gut gelungen und die Ausführung gelungen. Allerdings die Kreuzung Bargenkoppelredder/Moltkeallee, hier hat die Stadt es geschafft 4 Ampelmasten mitten auf dem Radweg aufzustellen. Im Hamburger Abendblatt gibt es einen Artikel dazu, ihr HIER einsehen könnt. Die Verwaltung der Stadt Ahrensburg, ist der Meinung, dass es ja nur kurze Abschnitte sind und sieht keinen Handlungsbedarf diesen unverschämten Mangel zu ändern. Um unseren Unmut kund zu tun bitte ich euch, mittels Leserbriefen bei der Presse und der Verwaltung, eure Meinung darüber zu äußern.

 

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