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In den letzten Jahren wurden deshalb viele benutzungspflichtige Radwege aufgehoben. Es setzte sich auch die Erkenntnis durch, dass die RadfahrerInnen auf der Fahrbahn (Straße) sicherer sind. Für viele RadfahrerInnen war diese Erkenntnis jedoch nicht nachzuvollziehen. Sie fühlen sich von Autos bedroht, fühlen sich auf der Fahrbahn nicht sicher und benutzen ihr Rad lieber nicht. An diesem Zustand ist vor allen Dingen die miserable Infrastruktur schuld. Sie zwingt RadfahrerInnen immer wieder in kritische Situationen. Die Folge ist, dass ein Umsteigen vom Auto aufs Fahrrad den BürgernInnen sehr schwerfällt. Sie werden zu eng von Autos überholt (laut STVO sollte dieser Abstand mindestens 1,50m betragen) oder sie werden von Autofahrern aufgefordert, den Gehweg zu benutzen. Das sind keine entspannten Situationen unter VerkehrsteilnehmernInnen.

Weiter zwingt uns unsere Umwelt, über eine andere Mobilität nachzudenken: Weg vom Verbrennungsmotor hin zu alternativen Verkehrsmitteln, um die Luftqualität in den Städten zu verbessern, d.h. weniger CO2 zu emittieren. Dieses Umsteigen ist aber nicht so einfach. Nach wie vor dominiert das Auto den Verkehr, es verbraucht viel öffentliche Flächen, verschmutzt Stadtluft und erzeugt viel Lärm.

Mit unserer Fahrraddemo wollen wir Autofahrer und Radfahrer davon überzeugen, dass sie einander brauchen, um entspannter und mit einem sicheren Gefühl am Straßenverkehr teilnehmen zu können.

Wir fordern Autofahrer und Radfahrer auf:

  1. Seid friedlicher im Straßenverkehr!
  2. Verzichtet auf Aggressivität!
  3. Nehmt mehr Rücksicht!
  4. Verzichtet auf Rechthaberei!
  5. Informiert euch über Rechte und Pflichten anderer VerkehrsteilnehmerInnen!

Auch mehr Kontrollen durch die Polizei zwecks Einhaltung der Verkehrsregeln wären hilfreich!

In diesem Sinne wünschen wir uns eine erfolgreiche Demo!!

Carsten Schröder, Peter Anklam, Jürgen Hentschke (ADFC-Stormarn)

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